Von 8. März 2014 Mehr →

Grömitz – Flaniermeile und feiner Sand

Dünen ohne Ende: Am kilometerlangen Sandstrand von Grömitz gibt es auch noch stille Plätzchen. (Foto: djd)

Dünen ohne Ende: Am kilometerlangen Sandstrand von Grömitz gibt es auch noch stille Plätzchen. (Foto: djd)

Weiße Segel auf blauen Wellen, Schäfchenwolken am Himmel und bunte Strandkörbe im feinen Sand – willkommen in Grömitz! Der Ferienort an der Ostsee lockt seit Generationen Urlauber an die Küste Schleswig-Holsteins. Hier können sie als Skipper in See stechen oder als Landratte hübsche Städtchen erkunden. Sportler surfen, kiten oder verbessern ihr Handicap beim Golf. Kulturfans besichtigen alte Kirchen und Klöster, Strandpiraten bauen im Sand ihre eigene Festung.

Maritim: Segelsport wird an der Ostsee großgeschrieben. Vom frühen Sommer bis in den Herbst hinein starten vor Grömitz zahlreiche Regatten. (Foto: djd)

Maritim: Segelsport wird an der Ostsee großgeschrieben. Vom frühen Sommer bis in den Herbst hinein starten vor Grömitz zahlreiche Regatten. (Foto: djd)

Der seichte Strand mit dem geringen Wellengang ist ideal für kleine Seeräuber. Noch mehr Wasser gibt es an der neuen Hafenanlage. Nicht nur Skipper und Matrosen tummeln sich dort. Jeder, der gern „Schiffe guckt“, wird hier seinen Lieblingsplatz finden – oder vielleicht selbst in See stechen?

Auftanken: Yoga bei Sonnenaufgang, direkt am Strand - das ist Wellness pur. (Foto: djd)

Auftanken: Yoga bei Sonnenaufgang, direkt am Strand – das ist Wellness pur. (Foto: djd)

Bekannt ist Grömitz außerdem für seine 3,6 Kilometer lange Promenade, an der sich kleine Boutiquen und Geschäfte aneinanderreihen. Dank der verschiedenen Abenteuerspielplätze entlang der Flaniermeile kommen auch die Kleinen gerne mit. Alternative: Die Kids gehen in die „Coole Schule“, lernen von Profis Fußballtricks, surfen oder segeln. 

Es fällt ganz schön schwer, der Ostsee den Rücken zu kehren – doch Urlauber sollten es trotzdem tun. Zum Beispiel für einen Ausflug nach Cismar. Dort können sie das große Kirchenschiff des ehemaligen Benediktinerklosters erkunden oder ein Konzert besuchen. Die Hansestadt Lübeck ist auch gleich um die Ecke mit ihren verwinkelten Gassen, den Backsteinkirchen, dem Holstentor und, na klar: Marzipan.

Wer gerne radelt, freut sich über das gut ausgebaute Wegenetz, das durch typisch holsteinische Dörfer, zu Gütern und Herrenhäusern führt, die teils im zwölften Jahrhundert erbaut wurden. Im Anschluss laden Hofcafés zu einer selbstgebackenen Torte unter alten Bäumen ein. Wer danach kräftig in die Pedale tritt, ist rechtzeitig wieder am Strand, um im Abendrot einen Cocktail in der Ostsee Lounge zu genießen. Mehr unter www.groemitz.de.  (djd/pt).