Von 8. Mai 2015 Mehr →

Als Pedalritter strampelnd durch den Chiemgau

Nicht nur bei Sonnenuntergang warten im Chiemgau herrliche Aussichten.

Nicht nur bei Sonnenuntergang warten im Chiemgau herrliche Aussichten.

Neue Routen, neue Beschilderungen der landkreisweiten Radwege und das ein oder andere unentdeckte Plätzchen: Die oberbayerische Region Chiemgau gilt mit ihren 1.400 Kilometer langen Radwegen als Paradies für Radfahrer. Mit der nun vollzogenen einheitlichen Beschilderung zählt das Radwegenetz jetzt zu den dichtesten bundesweit. Aktivurlauber und Familien erwarten neben bestens ausgebauten Strecken 20 neue Erlebnisradtouren.

Auf den ausgearbeiteten Erlebnisradtouren werden mit dem Fahrrad Berge umrundet, lassen sich Mammut-Skelette besichtigen oder die Trinkflasche mit frischem Heilwasser befüllen. Auf der Website finden sich neben Touren mit anspruchsvollen Bergetappen auch viele moderate Fahrradrouten. Wer es etwas spannender mag, kann bei der „Krimi-Radroute“ sogar einen Mordfall lösen.

Der Chiemsee, aber auch das Alpenpanorama dominieren die Routen durch den Chiemgau.

Der Chiemsee, aber auch das Alpenpanorama dominieren die Routen durch den Chiemgau.

Zwischen 25 und 75 Kilometern lang und nur mit mäßigen Steigungen sind die Touren leicht zu fahren und führen zu den schönsten Flecken im Chiemgau. Eine Zusammenfassung aller neuen Erlebnisradtouren finden Interessierte unter www.chiemgau-tourismus.de. Anhand verschiedener Kategoriensysteme wie Schwierigkeitsgrad, Höhenprofil, Dauer und Distanz können Touren individuell gefiltert werden. Zusätzlich stehen den Nutzern auf der Website GPS-Daten zu jeder Tour zum Download zur Verfügung.

Aktivurlauber kommen beispielsweise auf dem „Achental Radweg“, der „Teisenberg-Runde“ oder der „16-Seenrunde“ auf ihre Kosten. Die Radrunden zählen zu den anspruchsvolleren Touren der Region und können in circa drei Stunden erkundet werden. Alle Radsportfans, die in der Natur unterwegs sein möchten, fahren auf der „Adelholzener Radrunde“ an Heilquellen und Kneippanlagen vorbei.

Auch Mountainbiker kommen im Chiemgau voll auf ihre Kosten. (Fotos Chiemgau Tourismus)

Auch Mountainbiker kommen im Chiemgau voll auf ihre Kosten. (Fotos Chiemgau Tourismus)

Wie die Namen schon verraten, erstrecken sich der „Chiemsee Rundweg“ und der „Chiemsee Radweg“ um das sogenannte Bayerische Meer, dem zweitgrößten Binnensee Deutschlands. Die moderaten Radrouten mit nur geringen Steigungen sind daher ideal für Genussradler und Familien.

Gerade für Kinder ist die „Bauernhof-Safari“ spannend: Besuche in typisch bayerischen Landwirtschaftsbetrieben stehen hierbei genauso auf dem Plan wie ein Abstecher ins Bauernhaus-Museum. Kulturaffine Radler begegnen auf dem „Klosterweg“ oder dem „Skulpturenweg“ kunsthistorischen Attraktionen. Auf den Spuren der Erdgeschichte bei der „Eiszeit-Runde“ oder zwischen Römerzeit und Moderne auf der „KulT-Tour“ lassen sich Werke von Künstlern wie Andy Warhol oder Georg Baselitz bewundern.

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