Von 30. März 2014 Mehr →

Algund – ein Stück bezauberndes Südtirol zwischen Palmen und Almen

Das milde Mikroklima in Algund sorgt für mediterranes Flair am Fuße hoher Berge. (Foto: djd)

Das milde Mikroklima in Algund sorgt für mediterranes Flair am Fuße hoher Berge. (Foto: djd)

Palmen, Zypressen, Weinberge – was wie die Beschreibung einer typischen Landschaft am Mittelmeer klingt, findet man auch in einem kleinen Eckchen des Meraner Landes. Ganz nah an der geschützten Südflanke der 3.000 Meter hohen Texelgruppe und nur zwei Kilometer von der Kurstadt Meran entfernt liegt Algund. Seinen Beinamen „Gartendorf“ hat es dem besonders milden Mikroklima zu verdanken, das exotische Gewächse ebenso gedeihen lässt wie Tausende Obstbäume und unterschiedliche Rebsorten. Alpenländische Tradition und mediterranes Flair vermischen sich hier zu einer besonders reizvollen Mischung, die Aktivurlauber und Feinschmecker zum Genießen einlädt.

Algund ist vor allem ein Urlaubsziel für aktive Genießer. (Foto: djd)

Algund ist vor allem ein Urlaubsziel für aktive Genießer. (Foto: djd)

Das Auto kann in Algund getrost stehen oder am besten gleich zu Hause bleiben. Denn die Urlauber bekommen – schon ab einer Übernachtung – ein Geschenk: die „MeranCard Algund Plus“. Damit heißt es freie Fahrt in allen öffentlichen und vielen privaten Verkehrsmitteln in ganz Südtirol sowie kostenloser Eintritt in den 80 Landesmuseen. Somit gestaltet sich etwa ein Ausflug nach Bozen mit der Vinschgerbahn inklusive Besuch bei der Gletschermumie Ötzi im Südtiroler Archäologiemuseum äußerst kostengünstig. Auch Wanderer, die es ein bisschen gemütlicher angehen wollen, können mit der Gästekarte die meisten Lifte rund um Algund gratis nutzen, darunter auch die neue Panoramaseilbahn zum Bergdorf Aschbach. Gut zu wissen: Die Karte kann zum Beispiel schon für die Anreise per Zug verwendet werden.

Aber nicht nur Wanderer, sondern auch Radfahrer kommen rund um Algund auf ihre Kosten. Ob mit dem Bergradl oder dem E-Bike – durch die Obstgärten fahren sportlich Ambitionierte bis hinauf zu urigen Almen in Südtirols größtem Naturpark, der Texelgruppe. Durch Algund führt auch eine Etappe der Via Claudia Augusta. Diese antike Transalp-Route kann heute über einen Fernradweg erfahren werden. Der Abschnitt vom Reschenpass bis hinunter ins Meraner Becken führt entlang der Etsch. Ausflugstipp für Genussradler: Mit dem Rad in die Vinschgerbahn steigen und – mit der „MeranCard Algund Plus“ kostenlos – bis Mals hinauffahren. Von dort rollt man fast von allein zurück nach Algund.

Mit der Bahn ist Algund von München aus über Innsbruck und Bozen (von dort halbstündlich nach Meran) zu erreichen. Günstige Flüge gibt es nach Innsbruck, Verona oder Bergamo. Weitere Informationen unter  www.algund.com  (djd/pt).

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